Jahresbericht 2000/01
9. Integrierte Psychologische Beratungsstelle |
…oder sollten wir besser sagen "Erziehungs- und Familienberatungszentrum", denn dieser Begriff beschreibt viel treffender, um was es uns geht. Folgende Grundannahmen beweg(t)en uns, neue Wege im Bereich Erziehungsberatung und Ehe-, Familien- und Lebensberatung zu beschreiten: Wir sind überzeugt, dass… |
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| Wir sind überzeugt, dass wir als Freier
Träger auf der Grundlage unseres diakonischen Selbstverständnisses,
unserer Erfahrung und Professionalität, Familien insgesamt und belasteten
Familien insbesondere, bestmögliche Hilfe leisten können.
Dazu schaffen wir ein Angebot für (belastete) Familien, das alle unmittelbar verfügbaren Fachdienste der Diakonie bedarfsorientiert und verbindlich im Sinne eines „Erziehungs- und Familienberatungszentrums" vorhält. Dieses „Zen-trum" arbeitet unter einer Leitung und trägt damit wesentlich zu einer optimalen Steuerung und Arbeitsweise der Fachdienste bei.Die Zusammenarbeit mit anderen, nicht diakonischen Diensten und Einrichtungen (Schulen, Stadtteilarbeit u.a.) wollen wir ausbauen und mit diesen verbindlich kooperieren. Ein Gutachten der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung e.V. zur
Situation von Erziehungsberatung im Kreis Offenbach weist deutlich aus,
dass insbesondere an den Standorten Langen und Dietzenbach dieser Beratungsbereich
dringend auszubauen ist. Abschließend bleibt festzuhalten, dass wir das „Erziehungs- und Familienberatungszentrum" auf jeden Fall umsetzen werden, „mit" oder „ohne" Erziehungsberatung. Letzteres würde für Familien, die neben Ehe-, Paar- oder Familienproblemen einen Bedarf an Erziehungsberatung haben jedoch auch zukünftig bedeuten: „Es tut uns leid, aber wenn Kinder unter 18 Jahren eine Rolle spielen, müssen Sie eine andere Einrichtung aufsuchen …" . |
Wir halten Sie auf dem Laufenden. Martin Glaub |