Jahresbericht 2000/01

1. Einleitung

Der Jahresbericht unserer Psychologischen Beratungsstelle für Ehe-, Familien– und Lebensfragen für 2001 weist einige Besonderheiten auf. In den Vorjahren widmeten wir uns einem inhaltlichen Schwerpunktthema, das uns alle besonders beschäftigte, z.B. „Männer in der Beratung“ oder „Interkulturelle Beratung“. Wir diskutierten diese Schwerpunktthemen im Gesamtteam, und es entstand aus Entwürfen und Korrekturen der Jahresbericht.

Diesmal wollen wir Einblick in eher randständige Themen geben, mit denen wir auch - in jeweils unterschiedlichem Umfang - zu tun hatten. In Form von Werkstattberichten nehmen einzelne Teammitglieder eher marginale Arbeitsbereiche näher in den Blick: Beratung mit älteren Ratsuchenden, Mitarbeit beim Zentrum für Seelsorge und Beratung des Deutschen Evangelischen Kirchentages und Beratung gegen Gewalt, d.h. von Männern, die in ihrer Partnerschaft bzw. Ehe gewalttätig wurden.

Anschließend blicken wir auf die über zwanzigjährige Geschichte unserer Stelle zurück, was nahe liegt anlässlich der Pensionierung von Gerlinde Ravensberger, unserer langjährigen Verwaltungskraft, und der Pensionierung von Ingrid Paál, die als psychologische Beratungskraft der ersten Stunde die EFLB mit aufbaute und gestaltete. Der neue Kollege im Beratungsteam Diethelm Sannwald stellt sich vor ,und die neue Verwaltungskraft Stefanie Luck wird sichtbar auf der Darstellung unserer Internetpräsenz, die ganz am Anfang dieses Jahresberichtes steht.

Weiterhin geben wir einen Ausblick auf unsere Zukunft, da wir uns in großen Umwandlungsprozessen befinden. Wir planen und haben damit begonnen, unsere Ehe-, Familien– und Lebensberatungsstelle in ein Erziehungs– und Familienberatungszentrum umwandeln. Argumente für einen höheren Integrationsgrad der psychologischen Beratungsangebote im Zusammenhang mit anderen Beratungssegmenten werden dargelegt, und unser zukünftiges Arbeitsmodell wird skizziert. Eine Falldarstellung verdeutlicht die Notwendigkeit dieser Wandlung.

Am Schluss stehen wie immer unsere Statistiken, die hier zum letzten mal in dieser Form präsentiert werden, da die Evangelische Kirche Deutschland (EKD) bzw. die für die Psychologische Beratungsarbeit Hauptverantwortlichen der einzelnen Landeskirchen eine bundesweit einheitliche Statistik verabschiedet haben, die ab 2002 gilt.

Zu guter Letzt merkt man an unserem Titelblatt, dass das Diakonische Werk Offenbach-Dreieich-Rodgau ein neues Gesicht bekommen hat. Gemeinsam mit der Hochschule für Gestaltung in Offenbach haben wir eine Reihe von wiedererkennbaren Logos entwickelt, die für die einzelnen Arbeitsbereiche Gültigkeit haben. Man kann sich viel zu unserem Logo auf dem Titelblatt denken.

Michael Gallisch

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