Jahresbericht 2002
2. Einleitung |
| Der Jahresbericht 2002 unserer Psychologischen Beratungsstelle
für Ehe-, Familien– und Lebensfragen ist fertig, nicht wie geplant
zum Frühjahr, sondern in der zweiten Jahreshälfte. Das hängt
mit der Vielzahl unserer Aktivitäten und der Dynamik unserer Stellenveränderung
zusammen. Davon wird die Rede sein. Erneut möchten wir Ihnen Einblick
in unsere Arbeit in Form von individuellen, thematischen Beiträgen
geben, die natürlich auf dem Boden gemeinsamer Diskussionen erwachsen
sind.
Nach einer Kurzdarstellung unserer Beratungsstelle schildern wir im Hauptteil ausführlich den Organisationsentwicklungsprozess, mit dem wir Mitte 2002 begannen und den wir im Sinne einer umfassenderen Integration fortsetzen. Als weiteres inhaltliches Thema entwickelt unsere Kollegin Doris Kimmel im Zusammenhang mit einer Veranstaltung für eine Gemeinde Aspekte des Paarlebens, des Mit-ein-ander-Lebens anhand einer Bildbetrachtung, die zum Nachdenken anregen kann und neue Perspektiven - auch aus theologischer Sicht - eröffnet. Der „neue“ Kollege im Beratungsteam Diethelm Sannwald ist seit Oktober zusätzlich halbtags in der Evangelischen Dezentralen Familienbildung als Mitarbeiter unseres regionalen Diakonischen Werkes angestellt und beschäftigt sich in seinem Beitrag mit dem Verhältnis von Psychologischer Beratung und Familienbildung. Schon seit Jahren beschäftigt uns ein Thema, das Rat und Hilfe suchende Menschen mitbringen und das nicht nur die Rahmenbedingungen ihres Paar– und Familienlebens ausmacht: die Arbeitwelt. Obschon wir als Psychologische Beratungsstelle hauptsächlich mit der Beziehungswelt, dem Privat- und Familienleben zu tun haben, machten wir uns Gedanken, luden zwei Referentinnen ein und veranstalteten eine Podiumsdiskussion, d.h. drei öffentliche Veranstaltungen gemeinsam mit anderen rund um das Thema: Arbeit, Arbeitslosigkeit und Leben. In Gedenken an einen unserer Lehrer in Paartherapie von der Universität Frankfurt am Main, der am 7. Juli 2002 starb, erinnern wir uns an Michael Lukas Moeller. Am Schluss stehen wie immer unsere Statistiken, noch in der gewohnten Form, ohne die Aktualisierungen aufzugreifen, die der Kreis Offenbach vor allem für die Erziehungsberatung vorschlug und die die Evangelische Kirche Deutschland durch Beschluss der landeskirchlichen Beauftragten für Psychologische Beratung vorschlagen. Auch hier gilt: Gut Ding braucht seine Weile. Wir danken allen, die unsere Arbeit unterstützen, insbesondere dem Kreis Offenbach, der Evangelischen Kirche und dem Diakonischen Werk in Hessen und Nassau, den Gemeinden entlang der B3 und den Vertreterinnen und Vertretern der Presse. Michael Gallisch (Leiter der Psychologischen Beratungsstelle) |